Kundgebung 17. März 2018 in Bern

Flyer Kundgebung 17. März in Bern

Flyer Kundgebung 17. März in Bern

Wir wollen Taten sehen!

Der Stand der Umsetzung in den Gemeinden

Gerade mal rund 6% der Gemeinden machten mit und lieferten uns Informationen. Unter ihnen engagieren sich vorbildlich die Gemeinden: Bern, St. Gallen, Bülach, Ittigen (BE), Kriens, Avenches, Château-d’Oex, Siviriez, Belmont-sur-Lausanne und Lausanne. Sie wurden in den Reden von Nationalrat Christian Lohr, AGILE.CH-Vizepräsident Robert Joosten und Dragana Veljkovic hervorgehoben.

Dass das Ziel der vollumfänglichen, selbstverständlichen Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen noch in weiter Ferne liegt, beweisen die 94% der Gemeinden, die entweder gar nicht reagiert oder nur sehr oberflächliche und nicht aussagekräftige Rückmeldungen gegeben haben.

Wir fordern

  • Bund, Kantone, Gemeinden und Private müssen mit der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen endlich ernst machen. 20 Jahre warten ist genug!

  • Die volle, selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe am Leben muss für Menschen mit Behinderungen umgehend realisiert werden. Sie umfasst insbesondere den Zugang zu Bildung, Arbeit, Freizeit, Kultur, Kommunikation, Mobilität, Wohnen, Gesundheitsversorgung, Verwaltung und Politik.

  • Um die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen voranzutreiben, sind unverzüglich auf allen Ebenen und für alle Lebensbereiche Aktionspläne zu erstellen und umzusetzen.

  • Die Parteien fördern die Gleichstellung und die Partizipation von Menschen mit Behinderungen. Sie passen ihre Parteiprogramme entsprechend auf allen Ebenen an. Sie reservieren bei Wahlen einen angemessenen Anteil der Listenplätze für Menschen mit Behinderungen.

  • Menschen mit Behinderungen sind Expertinnen und Experten in eigener Sache. Sie sind bei allen Entscheiden, die sie betreffen, auf allen Ebenen miteinzubeziehen.

Trotz Regen stehen Sie ein für ihre Gleichstellung

Trotz Regen stehen Sie ein für ihre Gleichstellung